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Die Niederliegende Scheinbeere ist unter verschiedenen Namen bekannt und wird oft für giftig gehalten. Vermutlich erscheint sie aufgrund der roten Beeren und des strengen Geruchs verdächtig. Desweiteren sind früher bei Menschen Vergiftungen nach der therapeutischen Einnahme des Wintergrünöls aufgetreten. Aber eben durch das konzentrierte Öl, nicht durch die Pflanze an sich, die auch als Teepflanze genutzt wurde. Sicher ist diese Zierpflanze aufgrund des enthaltenen Öls keine Katzenpflanze, an der Katzen ausgiebig knabbern sollten. Stark giftig ist sie allerdings auch nicht, so dass ich Sie als "Unbedenkliche Dekopflanze grau" einordnen möchte. Meine Katzen interessieren sich nicht für diese Pflanze. So dass ich sie auf dem Balkon stehen lasse, der ohnehin nur unter Aufsicht von meinen Katzen genutzt wird.
Sie ist erstaunlich winterhart und gedeiht auch sehr gut im Kübel. Die Blätter verfärben sich ähnlich wie bei der Leucothoe Lovita im Herbst dunkelrot und es bilden sich leuchtend rote Früchte, die Scheinbeeren. Andere Namen: Wintergrün, Creeping Wintergreen, Checkerberry, Gaulthérie du Canada.
Als giftig gilt die Gaultheria Insana (Pernettya furens; Hierba Loca). Also unbedingt auch den korrekten Namen bei der Pflanzenauszeichnung achten!

 Unbedenkliche Dekopflanze (graues Symbol), nur für Katzen die einmal kurz reinbeißen, nicht aber für regelmäßige Knabbereien geeignet!
Hinweis: Bitte berücksichtigen Sie bei allen Pflanzentipps, dass jede Katze ein Individuum ist und anders auf bestimmte Substanzen und Mengen der Substanz reagieren kann. Hat Ihre Katze gesundheitliche Schwierigkeiten, kann auch eine unbedenkliche Pflanze der Auslöser dafür sein. Insbesondere unersättliche Knabberkatzen sollten Sie im Auge behalten und die Pflanzen hin und wieder wegstellen. Lesen Sie dazu auch den Artikel "Giftpflanzen erkennen".
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