Die Bergpalme wird oft als unbedenklich eingestuft, jedoch hat sie giftige gelbe Blüten (wenn man diese mal zu Gesicht bekommt). So weit der bisherige Informationsstand. Informationen in Fachbüchern und auf einigen bekannten Internetseiten widersprechen sich jedoch hier und da bezüglich der Giftigkeit. Vom Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zürich, habe ich dazu folgende Information auf meine Nachfrage per E-Mail erhalten: "Nach neuesten Studien soll die Pflanze Saponine enthalten, welche nach Verzehr primär Magen-Darm-Probleme auslösen können.(...)"
Auf einigen Internetseiten (auch auf der Übersichtsliste der Universität Zürich) ist die Bergpalme vermutlich als ungiftig eingestuft, da in der Fachliteratur bisher keine Vergiftungsfälle beschrieben worden sind. Demnach ist die Bergpalme nicht unbedingt als stark giftige Pflanze einzustufen. Dennoch sollte man die Bergpalme bei Katzen die sehr häufig und intensiv knabbern, besser aus deren Umfeld entfernen.
Die Kentia Palme und die Areca Palme werden hingegen als ungiftig eingestuft, auch wenn sie der Bergpalme auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sehen. Man muss am besten alle Pflanzen nebeneinander stehen haben, so wie ich beim Fotografieren im Grünen Laden. Beim genauen Betrachten und Anfassen erkennt man die Unterschiede.
Bergpalme (giftig, insbesondere die gelbe Blüte):
Areca Palme (ungiftig):
Kentia Palme (Howea forsteriana, ungiftig):
Hinweis: Bitte berücksichtigen Sie bei allen Pflanzentipps, dass jede Katze ein Individuum ist und anders auf bestimmte Substanzen und Mengen der Substanz reagieren kann. Hat Ihre Katze gesundheitliche Schwierigkeiten, kann auch eine unbedenkliche Pflanze der Auslöser dafür sein. Insbesondere unersättliche Knabberkatzen sollten Sie im Auge behalten und die Pflanzen hin und wieder wegstellen. Lesen Sie dazu auch den Artikel "Giftpflanzen erkennen".



